Hintergrund

Gemäß des Art. 25 der UN-Menschenrechtscharta und des Art. 35 der Charta der Grundrechte der EU, gibt es grundsätzlich für alle Menschen ein Recht auf medizinische Versorgung im Falle einer Krankheit. Es gibt jedoch Personengruppen in Deutschland, die bisher praktisch keinen Zugang zu Gesundheitsleistungen genießen. Darunter fallen bspw. Menschen ohne Papiere und ohne legalen Aufenthaltsstatus, Menschen mit deutscher Staatsbürgerschaft, die ihre Krankenversicherung verloren haben oder EU-Bürger:innen, die unzureichend oder gar nicht versichert sind.

Die Clearingstelle und Anonymer Behandlungsschein Leipzig e.V. (CABL e.V.) bietet nun die Möglichkeit für Betroffene sich einerseits beraten zu lassen und andererseits kurzfristig medizinische Versorgung in Anspruch zu nehmen. Die Clearingstelle unterstützt und berät auf dem Weg in eine reguläre Gesundheitsversorgung und vermittelt zwischen Adressat:innen, Krankenkassen und anderen Kostenträgern, bzw. Behörden. Im Rahmen der Möglichkeiten können medizinische Behandlungen, mittels eines Anonymen Behandlungsscheins (ABS) durch den Verein finanziell getragen werden.

Der CABL e.V. entstand aus einer Initiative des Medinetz Leipzig und ist seit 2019 gefördert durch die Stadt Leipzig.

Spenden

Das Budget für Behandlungen ist bisher begrenzt. Um die notwendigen Behandlungen sicherzustellen sind wir auf Spenden angewiesen.

DE77 8605 5592 1090 2257 64
Sparkasse Leipzig